Ausstattung von Großkatzengehegen durch Tierart e.V. bei Pantera

Für die 6 in Dartmoor, England, beschlagnahmten sibirischen Tiger konnte von den britischen Behörden  monatelang keine Unterbringungsmöglichkeit gefunden werden. Wie auf unserer Website berichtet, wurden 4 Tiger  in einer betonierten früheren Bärengrube gehalten, 2 Tiger hatte man provisorisch in einem anderen Park  (ohne Freigang) untergebracht.

In den Dokumenten, die unsere Vorsitzende in England einsehen konnte stand der Vermerk, daß die Tötung der Tiere eine Option sei, falls die Tiere nicht in eine neue Unterkunft vermittelt werden könnten.

Der Fall ging durch die englische Presse, es wurden Versuche unternommen, die Tiere zu vermitteln, aber - wie so oft - fand sich keine Aufnahmestelle für die Großkatzen. Wir baten die Stiftung Pantera um Hilfe und erhielten die Zusage, daß die Tiere abgeholt und aufgenommen werden würden. Eine große logistische Aufgabe, die zu lösen war.

TIERART e. V. installierte dann bei Pantera zusätzlich zu den dort vorhandenen Kratzbäumen und Sitzplätzen  weitere Eichenstämme und erhöhte Sitzplätze für die neu angekommenen Tiger. Gleichzeitig geschah dies auch in den übrigen Gehegen - für die mehr als 40 Großkatzen.

Die massiven Eichenstämme für die Kratzbäume wurden von TIERART-Mitarbeitern - von Deutschland aus - mittels eines Langholz-Transporters bei Pantera  angeliefert und dann vor Ort in die passenden Größen zersägt.

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Die 2 m langen Sitzplätze aus Eichenbrettern hatten wir  in Deutschland bereits vorgefertigt.

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Es war eine große Freude zu sehen, wie die Tiere sofort mit großem Interesse die Neuinstallationen im Gehege berochen und ausprobierten.

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Ausbau der Tigeranlage bei unserem Kooperationspartner, dem Tierheim Rüsselsheim/Hessen

Auf dem Gelände des Tierheimes Rüsselsheim befand sich eine Anlage, die früher für die Unterbringung von Großkatzen genutzt wurde. Sie war nicht mehr auf dem neuesten Stand und wurde seit Jahren als Auslauf für Hängebauchschweine genutzt.

Als den Tigerinnen Natascha und Gandhi die Einschläferung drohte, weil sich weltweit keine Unterbringungsmöglichkeit für die beiden Tigerinnen fand, erklärte sich das Tierheim Rüsselsheim zur Aufnahme der Tiger bereit, falls der Verein Tierart e.V. sämtliche Kosten für den Ausbau der Anlage übernehmen würde.

Der Verein Tierart e.V. baute sowohl das Innen- als auch das Außengehege aus. Die Innengehege wurden mit fließendem Wasser versorgt, eine Heizung wurde installiert sowie die Räume gefliest.

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Innengehege vor Umbau 000000000000000000000000000000000000000000nach Fertigstellung

Die Außenanlage wurde bepflanzt, Kratzbäume aufgestellt sowie der Boden mit Drainage und neuem Belag versehen.

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Die Tigerinnen Natascha und Gandhi genießen ihr neues Zuhause. Sie konnten durch die enge Zusammenarbeit von 3 Tierschutzorganisationen (Brigitte Bardot Stiftung, Tierheim Rüsselsheim, Tierart e.V.) vor dem sicheren Tod gerettet werden.

Artenschutztage im Blumen- und Vogelpark „Plantaria“

Der Verein Tierart ist jährlich - seit 2001 -  an der Veranstaltung im Vogelpark Plantaria mit einem Informationsstand vertreten.

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An 2 Tagen kommen ca. 1500 Besucher. So können wir viele Menschen auf die Problematik des Tierschutzes in Zirkusbetrieben, des Wildtierschutzes und beschlagnahmter Exoten ansprechen und sensibilisieren.

Krötenzaun

Seit dem Jahr 2001 betreut der Verein Tierart immer wieder den Krötenzaun entlang der Landstraße in der Nähe des Vereinsgeländes bei Thaleischweiler-Fröschen.


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Hier ist es Tereza, die bei Tierart ein freiwilliges ökologisches Jahr ableistete.
Auch ihr half dieses Engagement, anschließend in einer Tierarztpraxis eine Anstellung zu bekommen.


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Circa 400 Kröten werden so jedes Jahr über die vielbefahrene Straße zu dem gegenüberliegenden Teich gebracht.
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